Der Sandwichraub zu Mühledorf  

4. Juni 2007: Ich streiche - wie jeden Mittag - Sandwiches, um sie dann abends bei der Arbeit zu essen. Zwischen Sandwich streichen und Sandwich mitnehmen lasse ich sie ein paar Stunden in der Küche liegen, wo sie bisher immer gut gelagert waren. Ab heute ist jedoch nichts mehr, wie es vorher war. Das Grauen hat 1. einen Namen (Isfjell) und 2. zugeschlagen.

 

Dieses grausige Bild bot sich mir beim Betreten der Küche um 13.40 Uhr:

 

 Der Tatort

 

Das Sandwich wurde laut Spurensicherung auf folgende Weise gemeuchelt: Zuerst wurde es von der Küchenkombination entführt und an die Küchentür verschleppt. Dort wurde ihm (zum Glück sanft) die Sandwichfolie entfernt.

 

 Die Folie

 

Dann wurde der schutzlos daliegende Naturaplan-Hinterschinken vom Täter probiert.

 

 Der Schinken

 

Er war wohl nicht lecker, weil es nur eine Stelle mit Bissspuren gibt.

 

 Angebissen

 

Der Täter hatte wohl etwas anderes erwartet. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass er die obere Brötchenhälfte nicht weit vom Tatort entfernt einfach liegen liess.

 

 Das Brötchen

 

Noch während die Spurensicherung mit der Arbeit beschäftigt war, tauchten schon die ersten Leichenfledderer auf, um sich am buchstäblich gefundenen Fressen gütlich zu tun.

 

 Die Profiteurin

 

Lecker!

 

Auch den Täter zog es, wie so oft, an den Ort des Verbrechens zurück.

 

 Der Täter

 

Er konnte verhaftet werden. Laut der Polizei soll er geständig, aber nicht reuig sein. Das zweite Sandwich, das das grausame Verbrechen mitansehen musste, befindet sich an einem sicher Ort. Es macht ein Zeugenschutzprogramm mit und wurde an einen kühlen Ort mit dicker Tür gebracht.